Eine Website ist nicht dasselbe wie Online-Buchung
Eine Website informiert. Eine Online-Buchung ermöglicht eine Handlung. Warum kleine Unternehmen nicht automatisch eine neue Website brauchen.
Vielleicht hast Du bereits eine Website.
Sie sieht gut aus. Dein Name steht darauf, Deine Leistungen sind beschrieben, die Öffnungszeiten stimmen und man findet Deine Telefonnummer.
Dann kommt irgendwann jemand und sagt:
„Du brauchst eine Online-Buchung.“
Und Du denkst Dir vielleicht:
„Warum? Ich habe doch eine Website.“
Das ist eine berechtigte Frage.
Denn Website und Online-Buchung werden oft in einen Topf geworfen, obwohl sie zwei unterschiedliche Aufgaben erfüllen.
Stell Dir ein Schild vor
Stell Dir vor, Du hast einen schönen Laden.
Vor dem Eingang hängt ein großes Schild.
Darauf steht:
Friseursalon Müller
Haarschnitt, Farbe, Styling
Mo bis Fr: 9 bis 18 Uhr
Hauptstraße 12
Vielleicht gibt es auch ein paar schöne Fotos.
Das Schild macht seinen Job.
Es sagt den Menschen, wer Du bist, was Du machst, wo Du bist und wann Du geöffnet hast.
Eine einfache Website macht im Grunde etwas sehr Ähnliches.
Sie stellt Informationen bereit.
Und das ist wichtig.
Aber jetzt stell Dir vor, auf dem Schild würde zusätzlich stehen:
„Freitag, 14:00 Uhr ist frei. Hier buchen.“
Dann macht das Schild plötzlich etwas ganz anderes.
Es zeigt nicht nur Informationen.
Es ermöglicht eine Handlung.
Genau hier liegt der Unterschied.
Statische Informationen und dynamische Informationen
Das klingt jetzt etwas technisch, ist aber eigentlich ganz einfach.
Eine Website enthält oft hauptsächlich Informationen, die sich nicht ständig ändern:
Statische Informationen
Dein Name
Deine Leistungen
Preise
Öffnungszeiten
Adresse
Fotos
Über Dich
Kontaktmöglichkeiten
Diese Informationen können heute genau gleich sein wie morgen.
Natürlich kannst Du sie ändern. Aber sie ändern sich nicht bei jedem Besucher.
Bei einer Buchung sieht das anders aus.
Dynamische Informationen
Welche Termine sind noch frei?
Welcher Termin wurde gerade gebucht?
Welche Zeit ist inzwischen vergeben?
Wurde eine Buchung storniert?
Wurde der Termin bestätigt?
Diese Informationen verändern sich laufend.
Wenn heute um 14 Uhr ein Termin frei ist, kann er fünf Minuten später schon weg sein.
Eine normale Website muss das nicht unbedingt können.
Eine Online-Buchung schon.
Deshalb kann Deine Website vollkommen in Ordnung sein
Das ist mir wichtig.
Wenn Du bereits eine gute Website hast, bedeutet das nicht, dass Du eine neue Website brauchst.
Vielleicht ist Deine Website genau richtig.
Sie erklärt Deinen Betrieb.
Sie sieht professionell aus.
Google kann sie finden.
Deine Kunden können Deine Leistungen nachlesen.
Vielleicht möchtest Du daran überhaupt nichts ändern.
Das Problem kann trotzdem sein, dass Deine Kunden dort keinen Termin buchen können.
Dann hast Du kein Website-Problem.
Du hast ein Buchungsproblem.
Und das ist ein großer Unterschied.
Ein typisches Beispiel
Nehmen wir einen Friseursalon.
Eine Kundin sucht bei Google nach einem Friseur.
Sie findet den Salon.
Sie klickt auf die Website.
Dort sieht sie:
Damenhaarschnitt: 45 €
Herrenhaarschnitt: 25 €
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag
Perfekt.
Sie weiß jetzt, was angeboten wird.
Dann möchte sie einen Termin.
Und jetzt steht dort vielleicht:
„Terminvereinbarung telefonisch unter ...“
Das funktioniert.
Aber es bedeutet auch, dass die Kundin noch einen zusätzlichen Schritt machen muss.
Sie muss anrufen.
Vielleicht gerade in einem Moment, in dem niemand ans Telefon gehen kann.
Vielleicht ist sie gerade in der Arbeit.
Vielleicht verschiebt sie den Anruf auf später.
Und später vergisst sie ihn.
Eine Buchungsseite löst ein ganz anderes Problem:
„Dienst auswählen. Freien Termin sehen. Buchen.“
Die bestehende Website bleibt dabei völlig unverändert.
Genau deshalb musst Du Deine Website nicht ersetzen
Das ist wahrscheinlich die wichtigste praktische Erkenntnis aus dem Ganzen:
Eine Buchungsseite muss keine neue Website sein.
Deine bestehende Website kann weiterhin Deine Informationen zeigen.
Dein Google-Unternehmensprofil kann weiterhin dafür sorgen, dass Menschen Dich finden.
Instagram kann weiterhin Deine Arbeit zeigen.
Und eine Buchungsseite übernimmt das, was diese anderen Kanäle nicht besonders gut können:
einen freien Termin anzeigen und eine Buchung entgegennehmen.
Du musst nicht alles auf eine Plattform ziehen.
Du musst nur dafür sorgen, dass die einzelnen Teile gut zusammenspielen.
Was das für Dich konkret bedeutet
Wenn Du bereits eine Website hast, würde ich nicht automatisch darüber nachdenken, sie neu machen zu lassen.
Schau zuerst darauf, was Deinen Kunden heute fehlt.
Können sie Dich finden?
Können sie schnell verstehen, was Du anbietest?
Können sie Preise und Öffnungszeiten sehen?
Und vor allem:
Können sie dann auch direkt einen Termin buchen?
Wenn die Antwort auf die ersten Fragen „ja“ und auf die letzte „nein“ lautet, ist Deine Website wahrscheinlich nicht das Problem.
Du brauchst möglicherweise einfach eine Buchungsmöglichkeit.
Und hier kommt bnod ins Spiel
Genau für diesen Fall muss bnod nicht Deine bestehende Website ersetzen.
Du kannst Deine Website behalten.
Deine normale Website bleibt Dein Informationsbereich.
bnod liefert die Buchungsseite dahinter.
Du kannst sie beispielsweise über einen „Termin buchen“-Button verlinken.
Damit hast Du beides:
Website für Informationen.
bnod für Buchungen.
Das ist oft sinnvoller, als eine funktionierende Website nur deshalb komplett neu bauen zu lassen, weil Du plötzlich Online-Buchungen anbieten möchtest.
Und wenn Du noch gar keine Website hast, kann die bnod-Seite gleichzeitig eine einfache Online-Präsenz sein.
Beides ist möglich.
Eine Website muss nicht alles können
Ich glaube, genau hier entsteht viel unnötige Verwirrung.
Eine Website wird oft als eine Art digitales Schweizer Taschenmesser betrachtet.
Sie soll informieren.
Sie soll gefunden werden.
Sie soll verkaufen.
Sie soll Termine verwalten.
Sie soll Kunden verwalten.
Sie soll Nachrichten verschicken.
Sie soll Zahlungen annehmen.
Sie soll am besten noch Social Media ersetzen.
Das kann man alles bauen.
Die Frage ist nur:
Musst Du das wirklich alles haben?
Für einen kleinen Betrieb ist die bessere Lösung oft viel einfacher.
Deine Kunden finden Dich.
Sie verstehen, was Du anbietest.
Sie können einen Termin auswählen.
Sie kommen.
Und später werden sie daran erinnert, wiederzukommen.
Mehr musst Du vielleicht gar nicht aus Deinem Internetauftritt machen.
Die wichtige Unterscheidung
Du kannst also eine hervorragende Website haben und trotzdem keine gute Online-Buchung.
Und Du kannst eine sehr einfache Website haben, aber eine ausgezeichnete Buchungsmöglichkeit.
Das sind zwei verschiedene Dinge.
Statisch bedeutet vereinfacht gesagt:
„Hier sind Informationen über mein Unternehmen.“
Dynamisch bedeutet:
„Hier passiert gerade etwas. Zeig mir, was verfügbar ist, und lass mich eine Aktion durchführen.“
Beides hat seinen Platz.
Du musst nur wissen, welches Problem Du eigentlich lösen möchtest.
Denn manchmal brauchst Du wirklich eine neue Website.
Und manchmal brauchst Du einfach nur einen Knopf:
„Termin buchen.“
Und jetzt?
Wenn Deine Website bereits gute Informationen liefert, musst Du sie nicht ersetzen, nur weil Du Online-Buchungen anbieten möchtest.
Prüfe zuerst, ob Dir eine klare Buchungsmöglichkeit fehlt.
Oft reicht ein gut sichtbarer Button, der Deine Kunden direkt zu freien Terminen führt.
Deine Website informiert. bnod übernimmt die Buchung.